Artensterben durch Lebensmittelproduktion

Die Art und Weise, wie Lebensmittel weltweit angebaut werden, gefährdet 24.000 von 28.000 Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Das sind alarmierende Zahlen, die ein Appell an uns alle sein sollten, das Nahrungsmittelanbau- und Versorgungssystem zu überdenken. 

Das Artensterben hat sich extrem verschnellert und ist darauf zurückzuführen, dass Menschen vor allem seit der Industrialisierung natürliche Ökosysteme zerstören. Nicht zuletzt, um Acker- und Weideland zur Viehhaltung und Produktion von Lebensmitteln tierischen Ursprungs zu schaffen. 
Dabei wird nicht nur das Biosystem der für die Tierzucht benötigten Fläche zerstört, sondern auch Treibhausgase, beispielsweise durch die dort gehaltenen Rinder ausgestoßen. Die globale Nutztierhaltung basiert auf ungefähr 40 Tierarten, wobei nur eine Handvoll davon Fleisch, Milch und Eier liefert. 

Vermeidbar bzw. auszubremsen wäre dieses Problem vor allem durch eine langfristige Ernährungsumstellung der Weltbevölkerung zu weniger tierischen Nahrungsmitteln wie Käse, Fleisch oder Fisch. Außerdem wäre der Einsatz von weniger Pestiziden in der Landwirtschaft sowie weniger Monokulturen der Schlüssel zum zumindest teilweisen Umweltschutz. Wir setzen bei unseren Produkten daher auf Bio-Zutaten und ausschließlich pflanzliche Inhaltsstoffe ohne Chemikalien. 

Heutzutage wird vor allem auf Masse und den möglichst geringsten Preis angebaut und produziert wird, wobei ein Drittel der Lebensmittel unberührt in den Müll wandern. 
Umweltunfreundlicher Anbau von beispielsweise Palmöl verdrängt Orang-Utans und Insekten und macht durch die Monokulturen den Boden auf lange Sicht unfruchtbar. Ganze 66 Prozent der weltweit angebauten Agrarproduktion sind nur die neun Kulturen Zuckerrohr, Mais, Reis, Weizen, Kartoffeln, Soja, Ölpalmenfrüchte, Zuckerrüben und Maniok. 

Logischerweise sind all diese Faktoren von der Nachfrage der Konsument:innen abhängig. Gesunde und nachhaltige Ernährung würde unter anderem bedeuten, nur noch halb so viel rotes Fleisch und Zucker zu essen. Das würde einen großen Teil der Viehhaltung vermeiden. 
Eventuell konnten euch diese paar Fakten dazu bringen, mehr pflanzliche und weniger tierische Produkte in die alltägliche Ernährung zu integrieren. 

Hinterlasse einen Kommentar

Shop now

You can use this element to add a quote, content...